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Partysommer 2014 – Mit Cocktails um den Globus

19. Mai 2014 by Jani Plückthon

Der sonnige April endet und der Wonnemonat Mai wirft seine Strahlen voraus. Sonnenschirme raus und die Hausbar aufgefüllt, die Zeit für ausgelassene Abende mit erfrischenden Cocktails kommt. Alkohol-Promille-Rechner nimmt sie mit auf die Reise und hat die Cocktailtrends der führenden Mixologisten für 2014 zusammengesucht.

1. Gin & Tonic (Spanish Style)

Unser erster Trip bringt uns nach Spanien. Spanier sind geradezu obsessive Gin & Tonic Konsumenten. Doch mit dem klassischen Gin & Tonic hat diese Variante wenig gemeinsam. Statt im gedrungenen, etwas schmucklosen und gradlinigen Collins Glas, kommt der spanische Gin & Tonic im bauchigen und doch filigranen Burgunder Rotweinglas daher. Auch der Inhalt des spanischen Gin & Tonic ist raffinierter. Neben den beiden Hauptindigrenzien Gin (Citadelle Gin) und Tonic (in Spanien wird zumeist Fever Tree bevorzugt) wird der Drink mit allerlei Zutaten aus der Kräuterküche gewürzt. Ob nun Muskatnuss, Zimt, Sternanis, Ingwer oder Kardamom geben dem Drink einen unvergleichlichen Geschmack. Aber auch Früchte wie Erdbeeren oder Weintrauben oder auch Lakritz, Gemüsegurken oder gar mit Olivenöl lässt sich der spanische Ableger veredeln. Der Fantasie ist keine Grenze gesetzt, der milde Unterton des Basisgetränks passt sich den Gewürzen an und es entsteht ein individueller Drink für jeden Geschmackstyp, der mit dem klassischen Drink nur noch am Rande zu tun hat. Eine schöne Auswahl verschiedener Gin Cocktails finden Sie auf der ansprechenden Seite ginspiration.de. Noch Tapas hinzu und die spanische Nacht kann beginnen.

2. Kräuterlikör Cocktails

Kräuterliköre erleben zur Zeit, nicht nur durch den Siegeszug eines Hirsches ohne Korpus in den USA, ein Revival. Jetzt tritt die Armada der Kräuterliköre auch ihren Siegeszug in die Welt der Drinks an. Auch hierzulande fassen die sogenannten Amari fuß. Ein Kultgetränk der letzten Jahre, der Aperol Spritz. Wichtig für die Herstellung, der Likör sollte nicht zu süß sein. Es empfiehlt sich ein Digestiv wie Averna, der eher bitter schmeckt. Ob nun als Spritz zur Erfrischung bei sommerlichen Wetter oder etwas gehaltvoller als Cocktail in Kombination mit einem einfachen Whiskey oder Algavenschnaps (siehe hier). Nach einem guten italienischen Essen mit Antipasti, primi piatti, secundi piatti und Dessert im Kerzenlicht, der perfekte Abschluss eines romantischen Pärchenabends.

3. Cocktails in Flaschen

Ebenfalls aus den Vereinigten Staaten stammen die sogenannten Soda Cocktailshaker. Mit diesen können Getränke direkt während des Shakens mit CO2 versetzt werden. Im Gegensatz zum schnöden Hinzufügen von Mineralwasser beim Shaken, liegt der Vorteil auf der Hand, alle Zutaten werden direkt mit C02 versetzt und das prickelnde Gefühl beim Trinken ist stärker. Zudem können die Cocktails direkt in Flaschen abgefüllt und durch einen Kronkorken verschlossen werden. Durch diese Methode können sie Cocktails auch bei großen Partys anbieten ohne sich beim Shaken einen Muskelkater zu holen. Auch Limonaden können so hergestellt werden und der Aha-Effekt ihrer Gäste wird ihnen sicher sein. Einen Shaker mit Anschluss für eine CO2 Kartusche finden Sie schon für kleines Geld z.B. bei Mastrad. Aber auch normale CO2 Sprudler bringen den gleichen Effekt, mit diesen wird ihr selbsthergestelltes Bier oder Limonaden haltbar in Flaschen abgefüllt. Jetzt den Grill anschmeißen, Spare-Ribs, Maiskolben, Steaks und Burger auf den Grill, Saucen bereitgestellt und nichts kann die Party mehr stoppen. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der Mixology #2/2014 im gut sortierten Zeitschriftenhandel.

4. Karibische Klassiker für den kleinen Geldbeutel

Die klassischen karibischen Cocktails und Longdrinks wie Pina Colada, Mojito und Cuba Libre brauchen kaum Zutaten. Sie sind einfach herzustellen und deswegen unerreicht. Wenig Zutaten, große Wirkung. Mit nur wenigen Indigrenzien können Sie drei Getränke herstellen. Statten Sie ihre Hausbar mit einem guten Rum, Limetten und Limettensaft, Minze, Rohrzucker, Sodawasser, Coca-Cola, Ananassaft, Kokosmilch, Sahne und Eis aus und schon kann die imaginäre Reise nach Havanna beginnen. Zum perfekten karibischen Flair noch die Terrasse mit Sand bedecken, eine Liegestühle besorgen, eine „heiße“ Jambalaya kochen und mit den Klängen von Ry Cooders und der Stimme Ibrahim Ferrers ins Paradies entgleiten.

5. WM-Cocktails

Ein Ereignis überstrahlt diesen Sommer wieder jedes andere. Die Fussball WM Brasilien wird die Menschen wieder auf die Straßen, in die Cafés und in den Garten locken und die Tische in Schwarz Rot Gold oder in anderen Landesfarben dekoriert. Warum nicht Cocktails in den Landesfarben herstellen. So braucht man für einen in den Deutschlandfarben nicht viel mehr als Eierlikör, pürierte Erd- und Blaubeeren (siehe hier).
Aus Grenadinensirup, Blue Curacao und Wodka lassen sich durch einen gehaltvollen Shot, die Landesfarben Russlands, Frankreichs, Australiens und der USA nachempfinden (siehe hier).
Mit einer aufgeschnittenen Sternfrucht oder einer zurechtgeschnittenen Ananas und halbierten Erdbeeren sowie klaren Alkohol wie Wodka, lässt sich in einem Blau umrandeten Glas sogar die Amerikanische Nationalflagge sehr gut nachahmen. Lässt man den Wodka weg und ersetzt den Grenadinensirup durch Orangensaft erhält man die brasilianischen Nationalfarben. Dazu landestypische Speißen reichen um die WM gebührend zu zelebrieren.

» Fortsetzung unserer Cocktail-Reihe